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Die Häfen von Montevideo und Buenos Aires des 19. Jahrhunderts - verarmte einheimische und deklassierte Immigranten aus Europa prallen aufeinander - voller Hoffnung auf ein besseres Leben oder bereits desillusioniert. In dieser spannungsgeladenen Atmosphäre entsteht der Tango. Er erzählt von Melancholie, Liebe und Eifersucht, von Leiden und Träumen, von Schmerz und Hoffnung. Der klassische Tango ist die Musik der Straße und der Vergnügungsviertel. Bald erobert er auch die europäischen Metropolen. In Berlin und Paris erlebt der Tango nach dem zweiten Welt- krieg einen neuen Aufschwung. Der Argentinier Astor Piazzola, der in Paris studiert, tritt mit seinem Quintett regelmäßig in Europa auf und gilt als der wichtigste Erneuerer des Tango. In seinem Lebenswerk hat er den Tango zu einer vollendeten Kunstmusik weiterentwickelt.
Das quineto tocar gestaltet Tangoabende in Zusammenarbeit mit dem Augsburger Tangoverein lun' azul, gibt Konzerte und spielt bei festlichen Anlässen. Das quinteto tocar:
Stefan Schwab - Klarinette
Martin Franke - Violine
Wilhelm Trofimenko - Akkordeon
Gregor Holzapfel - Gitarre
Andreas Finke - Kontrabass
und seine Gäste: Juan Carlos Mera-Euler - Gesang · Wolfgang Kraemer - Klavier
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